2013/08/18

Inspiration: A$AP Rocky

A$AP Rocky wearing a Comme des FUCKDOWN hat and a Givenchy Tee


 at the Hood By Air show f/w 2013 wearing HBA and Nike Airforce One 



His outfits expose that he has great sense of style and is able to mix Haute Coture with Streetwear (and is looking amazing)!
The fresh air changes the picture of what a rapper would wear. Brands he wears and designers he is friends with are also present in his lyrics. 


Drop-crotch, jeremy scott pants, bitch it's hammer time 
(from "Pain")

My Martin was Maison, rocked Margiela with no laces
 (from "Goldie") 


left / right





2013/07/28

MINIMALISM - the beginning

Minimal designs are back in business again. By now everyone must have recognized the revival of the significant style of the 90’s (of course there was also the grunge style- the complete opposite- but now we are talking about the “less is more” style!)
Brands like Acne, Céline, Jil Sander, Maison Martin Margiela and many more are giving us the perfect clean cuts and neutral colors back.

Calvin Klein is considered to be one of the genius founders of minimalism in fashion. In the 1960’s he was working at Seventh Avenue in New York and got famous for his creations with their characteristic clear silhouettes.
As well as Calvin Klein Giorgio Armani had a massive influence on minimalism by trying to drape his designs on the body. He created a floating look by avoiding too much structure on the fabrics.
Azzedine Alaïa brought up a different kind of “reduced silhouettes” by not adding an extra silhouette and just working with the body shape. He was the first one to work with stretchable materials and is famous for his clinging dresses.

The spotlight is on fabrics like satin, jersey, stretch and chiffon since the cut is so simple and only supports the body. The materials become their own embellishment. Even buttons were banned so that these clothes represent functionality in its most simple form. 













    Calvin Klein Fall/Winter 1998  /  Spring/Summer 1997









  Giorgio Armani  Fall/Winter 1996






2012/04/11

Wahrnehmungsprobleme


Wenn man sich mit Mode und dem ganzen Drumherum, wie z.B. der Entwicklung der Mode in der Vergangenheit, Trends, Designern und dem Streetstyle beschäftigt ist das erstmal faszinierend und inspirierend. Das ist es zumindest für mich.
Die Modeindustrie ist riesig und deckt viele verschiedene Felder mit verschiedenen Stilen werden ab. Spätestens dann fragt man sich, was denn eigentlich der eigene Stil ist.
Man wird von den ganzen Designerroben in Modezeitschriften, Streetstyle Blogs und Tumblrs so inspiriert, dass man die Sachen am liebsten sofort hätte.
Ich fing also an, mir aus den vielen Quellen für Inspiration die besten Sachen zu picken und Listen zu schreiben, wozu ich sowieso neige, mit all den Klamotten und Accessoires die ich unbedingt haben wollte. So hätte ich dann den Streetstyle, der Person mit der lässigen Attitüde nachgemacht oder auch „neu interpretiert“.
Und so lief es leider (?) nicht.
Ich stand also mit der Liste im nächsten H&M oder Zara oder … und versuchte das schicke Oberteil  mit der coolen Aura zu erspähen. Nada.
Anscheinend hatte ich vergessen, dass die Klamotten relativ unordentlich zusammengepfercht waren und mit diesem „Kopfweh“- Licht angestrahlt wurden.
Irgendwann begriff ich dann, dass nicht nur Kleider Leute machen,
sondern auch Leute Kleider.
Das schicke Oberteil hätte an mir wahrscheinlich nicht nach „der coolen Person, die irgendwas aus ihrem Kleiderschrank nimmt und einfach fantastisch aussieht“ ausgesehen, sondern wohl eher nach: meine Hose und meine Schuhe mit irgendeinem neuen Oberteil.
Und eben dies ist mein Problem. Eine Person mit einem gelungen Outfit sehe ich nicht als Mensch mit meiner gut sitzenden Hose, einer Schlichte Bluse, einer auffälligeren Jacke, die die Farben der Schuhe aufgreift, abgerundet mit einem Gürtel und Ohrringen sondern einfach als Person, mit einem Outfit, dass zum Gesicht und der Figur passt und den Charakter andeutet. Man bekommt das Gefühl von Vollkommenheit.
Dieses Phänomen ist mir schon oft aufgefallen, nur noch nie bei mir. Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich mich mit einer blickdichten Strumpfhose, einem Kleid, welches nicht 100% zu den Schuhen passt und meinem Übergangsmantel, den ich „schon“ 4 Monate am Stück draußen trage. Der sieht nie nach Marinestil neu interpretiert aus, sondern immer nach blauem Mantel, den ich täglich trage.
Aber vielleicht kann man sich selbst auch gar nicht in diesem coolen Schein von außehen sehen?